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24.04.2018, 13:59 Uhr
Mehr Kinder bei ärztlicher Vorsorge Land: Einladepraxis für Eltern hat sich bewährt
PNN (Quelle: pnn.de)
Mehr Eltern in Brandenburg gehen mit ihren Kindern zu den Früherkennungsuntersuchungen beim Kinderarzt. Die Landesregierung führt das auf das 2008 eingeführte Zentrale Einladungs- und Rückmeldewesen zurück. Seither werden Eltern zu allen Untersuchungen schriftlich eingeladen. Wird das Kind trotzdem keinem Arzt vorgestellt, wird ein Erinnerungsschreiben verschickt. Das Land schätzt das Einladesystem als „erfolgreich“ ein, wie aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Steeven Bretz (CDU) hervorgeht. [...]

Es sei zwar positiv, dass die zentral vom Gesundheitsamt verschickten Einladungen für eine stetige Verbesserung der Teilnahmequoten gesorgt haben, sagte der CDU-Abgeordnete Bretz. Es sei aber bedenklich, dass der soziale Status der Eltern offenbar weiter wesentlich beeinflusse, ob diese die Termine für ihre Kinder wahrnehmen. Auch die Familienkonstellation hat großen Einfluss auf regelmäßige Arztbesuche: Nur 76,8 Prozent der Alleinerziehenden nutzten sämtliche Vorsorgetermine einschließlich U9, bei Familien mit mindestens zwei Erwachsenen im Haushalt waren es 84,8 Prozent

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