E-Mail-Adressen für Lehrkräfte

Pressemitteilung

13.01.2019

Die Brandenburger Landesregierung braucht eben hin und wieder länger für manches ihrer Projekte und niemand möchte bitteschön denken, es könnte so einfach sein. Auch wenn SPD und LINKE dies gern behaupten.

Der Stand der Dinge in Sachen Emailadressen für Lehrkräfte lautet zusammengefasst und gemäß der vorliegenden Antwort: Es wird teuer und es wird noch eine ganze Weile bis dahin dauern, genauer bis zum 2. Halbjahr 2019/2020.

-> Hier können Sie die Antwort der Landesregierung lesen

Unsere vollständige Pressemitteilung zum Thema finden Sie unter "mehr".

Verweisen möchten wir vor allem auf die Antworten zu den Fragen 1, 5 und 6:

Zu Frage 1:

(…) Im Bericht an den Ausschuss für Haushalt und Finanzen vom 20. November 2018 wurde ausgeführt, dass der ZIT-BB für die Realisierung des Projekts einen Projektleiter eingestellt hat. Außerdem wurde im Bericht darauf hingewiesen, dass der ZIT-BB nach Prüfung ihrer Standardlösung für die Landesverwaltung diese als nicht geeignet für den Schulbereich eingeschätzt hat. Insofern wurde ein europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnehmerwettbewerb durch den ZIT-BB vorbereitet. Die Bekanntmachung ist am 04.12.2018 auf der e-Vergabe-Plattform erfolgt. In 2018 werden daher Kosten für die Projektanbahnung, die Projektleitung und die Vorbereitung der europaweiten Ausschreibung anfallen.

Zu den Fragen 5 und 6:

Bei der Pilotphase handelt es sich um eine schrittweise Einführung der Lösung mit Teilnahmewettbewerb. In der Pilotphase soll die Möglichkeit der Nachsteuerung und Optimierung der Lösung genutzt werden, bevor zum 2. Schulhalbjahr die landesweite Einführung erfolgen wird. Insofern wird es keine weitere Ausschreibung geben.


Hierzu von mir folgendes Statement:

„Wir müssen alle harte Nüsse knacken, der eine heut, der andre morgen, das ist der ganze Unterschied“, so Theodor Fontane.

„Die Brandenburger Landesregierung braucht eben hin und wieder länger für manches ihrer Projekte und niemand möchte bitteschön denken, es könnte so einfach sein. Auch wenn SPD und LINKE dies gern behaupten. Der Stand der Dinge in Sachen Emailadressen für Lehrkräfte lautet zusammengefasst und gemäß der vorliegenden Antwort: Es wird teuer und es wird noch eine ganze Weile bis dahin dauern, genauer bis zum 2. Halbjahr 2019/2020. Das bemerkenswerte Langzeitprojekt „Lehrer-E-Mail“ benötigt laut Landesregierung erhebliche Expertise für die sehr komplizierte Einführung der Dienstmailadressen und zudem laufende Betreuungskosten von mindestens 1,7 Mio. Euro jährlich.

Wahrlich, es ist peinlich, dass diese Landesregierung – sich selbst mit einer Digitalisierungsstrategie schmückend – im Jahr 2019 nicht in der Lage ist, ihren größten Personalkörper mit Mailadressen auszustatten.“