Presse
02.02.2019, 14:31 Uhr
Bedingungen an der Coubertin-Oberschule
Pressemitteilung

An der Pierre-de-Coubertin-Oberschule in Potsdam fürchten die Eltern um die Schulabschlüsse ihrer Kinder und haben sich deshalb an die Presse gewandt. Fehlende Lernausstattung wie z.B. mobile Tafeln und viel Baulärm erschweren den Schulalltag erheblich. Doch die Landesregierung meint, dass trotzdem ein ordnungsgemäßer Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Coubertin-Schule stattfindet. Die Sorgen der Eltern um die Lernbedingungen ihrer Kinder sollten ernst genommen und nicht abgetan werden

-> Hier können Sie die Antwort der Landesregierung lesen

Unsere vollständige Pressemitteilung zum Thema finden Sie unter "mehr".

Verweisen möchten wir vor allem auf die Antworten zu den Fragen 1, 2, 3 und 4:

Zu Frage 1:

(…) Nach Kenntnis der Landesregierung werden zunächst keine Bauarbeiten in dem Bestandsgebäude, welches von der neuen Gesamtschule mit Grundschulteil und der Pierre-de-Coubertin-Oberschule Potsdam am Standort Gagarinstraße 5 - 7 gemeinsam genutzt wird, durchgeführt. Hingegen wird am Standort ein Neubau als Erweiterungsbau und ein Neubau einer Turnhalle errichtet. (…)

Zu den Fragen 2, 3 und 4:

(…) Die Sorge der Eltern bezüglich der Prüfungsbedingungen ihrer Kinder wird nicht geteilt, da der Schulträger in mehreren Beratungen mit den Schulleitungen beider Schulen die notwendige Ausstattung für die Sicherstellung eines geordneten Schulbetriebs erfasst hat und an der Bereitstellung der Ausstattung kontinuierlich arbeitet. Aktuell findet ein ordnungsgemäßer Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Coubertin-Oberschule statt.

Hierzu von mir folgendes Statement:

„Die Landesregierung weist in ihrer Antwort die Befürchtungen der Eltern zurück und stellt einen „ordnungsgemäßen Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Coubertin-Oberschule“ fest.Trotzdem ist fraglich, ob die derzeitige Lernsituation zufriedenstellend sein kann. Wenn aktuell auf dem Schulgelände zwei Neubauten errichtet werden, dürfte die Sorge der Eltern über Baulärm  durchaus berechtigt sein.

Die Landesregierung teilt überdies mit, dass „an der Bereitstellung der Ausstattung kontinuierlich“ gearbeitet werde und „zukünftig die Schulräume mit mobilen Tafeln und anderen notwendigen Arbeitsmitteln ausgestattet werden“. Das heißt im Klartext, dass die jetzige Ausstattung nicht genügt.

Wie die Landeshauptstadt Potsdam unter diesen Bedingungen - insbesondere im Hinblick auf die bald stattfindenden Abschlussprüfungen -  einen „ordnungsgemäßen Schulbetrieb“ zusichern kann, erschließt sich nicht. Die Sorgen der Eltern um die Lernbedingungen ihrer Kinder sollten ernst genommen und nicht abgetan werden.“